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Psychopharmaka einnehmen: Was du wissen solltest
19.10.2026 (aktualisiert am 19.10.2026)
balancio.at
Lesedauer: 11 min
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Psychopharmaka einnehmen: Was du wissen solltest
19.10.2026 (aktualisiert am 19.10.2026) | balancio.at
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Du hast ein Rezept gegen Depression, Angst oder Schlaflosigkeit bekommen und fragst dich, was jetzt auf dich zukommt.
Hier erfährst du, welche Fragen du im Arztgespräch stellen kannst, was in den ersten Wochen auf dich zukommt und warum du Medikamente nie auf eigene Faust absetzen solltest. Außerdem liest du, welche Wechselwirkungen und Regeln fürs Autofahren gelten und was du in Österreich für ein Kassenrezept zahlst.
Das Wichtigste vor der ersten Tablette
Drei Dinge machen die Einnahme sicherer: das Medikament nach Plan nehmen, alle anderen Mittel offenlegen und jede Veränderung vorher ärztlich besprechen. Psychopharmaka sind Medikamente, die auf das Gehirn wirken, etwa Antidepressiva, Antipsychotika oder Beruhigungsmittel. Was die einzelnen Gruppen können, erklärt das Glossar.
Geduld einplanen: Antidepressiva wirken laut dem deutschen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und dem Gesundheitsportal meist erst nach ein bis zwei Wochen spürbar, die volle Wirkung kommt später.
Nebenwirkungen kommen oft am Anfang: Sie können sich mit der Zeit legen. Brich die Einnahme deshalb nicht gleich ab, sondern sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Nichts eigenmächtig ändern: Wer sein Antidepressivum selbst niedriger oder höher dosiert oder plötzlich aufhört, bekommt laut IQWiG häufig Beschwerden wie Schlafstörungen, Übelkeit oder Unruhe. Bei anderen Psychopharmaka droht beim plötzlichen Absetzen eher ein Rückfall oder Entzug.
Alles offenlegen: Sag deiner Ärztin oder deinem Arzt, welche Medikamente du sonst nimmst. Das gilt auch für rezeptfreie und pflanzliche Mittel.
Medikament, Psychotherapie oder beides?
Ob ein Medikament für dich passt, hängt bei einer Depression auch davon ab, wie schwer sie ist. Daneben zählen laut Gesundheitsportal Vorerkrankungen, andere Medikamente, frühere Erfahrungen und deine Lebenssituation. Das österreichische Gesundheitsportal beschreibt die Empfehlungen der Fachleute so:
Leichte Depression: Ärztliche Gespräche, Aufklärung über die Erkrankung oder psychotherapeutische Beratung können reichen. Antidepressiva kommen nur nach besonders kritischer Abwägung von Nutzen und Risiko dazu.
Mittelgradige Depression:Psychotherapie und Medikamente gelten als gleichwertige Möglichkeiten, das Gesundheitsportal nennt hier auch Johanniskraut.
Schwere Depression: Fachleute empfehlen eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten.
Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine verschreiben Ärzt:innen laut Gesundheitsportal bei Depressionen nur in Ausnahmefällen und für kurze Zeit. Medikamente können laut IQWiG auch helfen, die Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz zu überbrücken.
Rezepte für Medikamente stellen Ärzt:innen aus: Das Ärztegesetz zählt das Verordnen von Heilmitteln zum ärztlichen Beruf. Deine Psychotherapeutin oder dein Psychotherapeut ist dafür nicht die richtige Adresse. Die erste Ansprechstelle kann deine Hausärztin oder dein Hausarzt sein, die oder der bei Bedarf weiter überweist. Auf psychische Erkrankungen spezialisiert sind Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, bei Kindern und Jugendlichen für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Bist du zugleich in Psychotherapie, erzähl dort von deinem Medikament und in der Arztpraxis von deiner Therapie.
Fragen für das Arztgespräch
Ein gutes Arztgespräch klärt, warum du das Medikament nehmen sollst, was es bewirken kann und was passiert, wenn du aufhören möchtest. Die britische Leitlinienbehörde NICE empfiehlt, vor dem Start einen gemeinsamen Plan festzulegen. Daraus ergeben sich diese Fragen:
Warum empfehlen Sie mir ein Medikament, und welche Alternativen gibt es?
Was soll sich in meinem Alltag verbessern, und woran merke ich das?
Wie lange dauert es, bis es wirkt?
Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen, und welche sollte ich sofort melden?
Wann ist der nächste Kontrolltermin, und welche Untersuchungen braucht es?
Darf ich Alkohol trinken und Auto fahren?
Wie lange werde ich das Medikament voraussichtlich nehmen, und wie setze ich es später ab?
Viele Menschen können sich während einer Depression Informationen schlecht merken. Das IQWiG rät deshalb, dir Antworten aufzuschreiben oder eine vertraute Person ins Gespräch mitzunehmen. Sprich auch Bedenken offen an, etwa die Angst vor Abhängigkeit. Laut IQWiG muss sich niemand schämen, Medikamente gegen eine psychische Erkrankung zu nehmen, bei körperlichen Erkrankungen fragt das auch niemand. Entscheidungen über die Behandlung sollen laut IQWiG gemeinsam fallen.
Die ersten Wochen brauchen Geduld
In den ersten Wochen zeigen sich oft Nebenwirkungen schneller als die gewünschte Wirkung. Mit der vollen Wirkung rechnet das Gesundheitsportal nach drei bis vier Wochen. Danach bespricht die Ärztin oder der Arzt mit dir, ob die Beschwerden weniger geworden sind. Wirkt ein Antidepressivum nach etwa vier Wochen nicht, schlägt sie oder er eine andere Behandlung vor.
Nebenwirkungen hängen vom Wirkstoff ab. Bei den SSRI, den in Österreich am häufigsten verschriebenen Antidepressiva, nennt das MSD Manual zum Beispiel Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen. Diese fallen gewöhnlich leicht aus oder verschwinden, wenn du das Mittel weiter nimmst. Häufig ist auch Schlaflosigkeit. In den ersten Wochen kannst du dich tagsüber benommen fühlen, das geht laut MSD Manual vorbei. Belastet dich eine Nebenwirkung, kann deine Ärztin oder dein Arzt laut IQWiG die Dosis anpassen oder ein anderes Mittel vorschlagen.
Bei manchen Medikamenten gehören Blutkontrollen dazu. Wer Antipsychotika nimmt, bekommt laut IQWiG regelmäßig das Blut untersucht, weil selten Herzrhythmusstörungen oder Probleme bei der Blutbildung auftreten. Bei Lithium, das vor allem bei bipolaren Störungen eingesetzt wird, ist der Bereich zwischen zu wenig und zu viel schmal, deshalb empfiehlt das Gesundheitsportal regelmäßige Messungen des Blutspiegels. Halte diese Termine ein, auch wenn es dir gut geht.
Wenn es dir zu Beginn schlechter geht
Werden Unruhe, Angst oder Niedergeschlagenheit nach dem Start oder nach einer Dosiserhöhung stärker, melde dich umgehend bei deiner Ärztin oder deinem Arzt. Laut MSD Manual kann das Suizidrisiko zu Beginn vorübergehend steigen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Behandelte sollen in den ersten Wochen deshalb eng begleitet werden. Eine Broschüre des Sozialministeriums sieht dagegen keine sicheren Hinweise, dass SSRI zu mehr Suizidgedanken führen. Laut MSD Manual gilt eine unbehandelte Depression trotzdem als das größere Suizidrisiko, und auch das Gesundheitsportal weist auf das erhöhte Suizidrisiko unbehandelter Depressionen hin.
Wenn du an Suizid denkst oder in einer akuten Krise bist: Die Telefonseelsorge erreichst du rund um die Uhr unter 142, Kinder und Jugendliche bekommen bei Rat auf Draht unter 147 Hilfe. Im Notfall ruf die Rettung unter 144. Bei Verdacht auf eine Überdosis berät die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43.
Nebenwirkungen kannst du selbst melden
Vermutete Nebenwirkungen kannst du in Österreich direkt dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) melden, online oder mit einem Formular. Ärzt:innen und Apotheker:innen sind dazu verpflichtet, Patient:innen und Angehörige können es freiwillig tun.
Wechselwirkungen, Alkohol und Autofahren
Andere Medikamente, pflanzliche Mittel und Alkohol können die Wirkung von Psychopharmaka verstärken oder abschwächen. Um Wechselwirkungen zu vermeiden, ist es laut Gesundheitsportal wichtig, dass deine Ärztin oder dein Arzt alle Mittel kennt, die du nimmst, und dass du dich an die Verordnung hältst.
Johanniskraut und rezeptfreie Schmerzmittel sind kein harmloser Zusatz
Johanniskraut ist ein Beispiel für ein pflanzliches Mittel mit vielen Wechselwirkungen. Laut MSD Manual kann es die Wirkung von SSRI und älteren, sogenannten trizyklischen Antidepressiva verstärken. Zusammen mit MAO-Hemmern, einer älteren und selten verschriebenen Gruppe von Antidepressiva, kann es einen gefährlich hohen Blutdruck auslösen, die Wirkung mancher Antipsychotika kann es abschwächen. Bei Benzodiazepinen kann es die angstlösende Wirkung verringern und Benommenheit wahrscheinlicher machen. Schwangere und Stillende sollen laut MSD Manual ganz darauf verzichten. Auch die Pille kann dadurch schlechter schützen. Nimm Johanniskraut deshalb nur nach ärztlicher Rücksprache.
Laut Sozialministerium erhöhen SSRI das Blutungsrisiko leicht. Zusammen mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure steigt das Risiko für Magenblutungen um ein Vielfaches, diese Kombination soll vermieden werden. Frag deshalb auch vor rezeptfreien Schmerzmitteln in der Apotheke nach.
Den Wechselwirkungs-Check in der Apotheke nutzen
Ein Wechselwirkungs-Check durch Apotheker:innen oder Ärzt:innen kann laut Sozialministerium helfen, Probleme früh zu erkennen. Dafür gibt es in Österreich die eMedikation in ELGA, deiner elektronischen Gesundheitsakte. Steck in der Apotheke deine e-card: Dann kann die Apotheke laut Gesundheitsportal auch rezeptfreie Mittel eintragen und deine gesamte Medikamentenliste prüfen, sofern du dich nicht von ELGA abgemeldet hast. Deine eigene Liste kannst du über das ELGA-Portal abrufen.
Alkohol: Frag bei jedem Medikament nach
Alkohol gehört zu den Genussmitteln, die laut Gesundheitsportal unerwünschte Wechselwirkungen verursachen können. Das Gesundheitsportal nennt Benzodiazepine zusammen mit Alkohol besonders bedenklich, und auch bei Antidepressiva gilt die Kombination mit Alkohol als besonders gefährlich. Laut BASG wird die dämpfende Wirkung auf die Reaktionsfähigkeit oft stärker, wenn du dazu Alkohol trinkst. Frag bei jedem neuen Medikament, ob und wie viel Alkohol möglich ist.
Autofahren: Der Warnhinweis auf der Packung gilt
Viele Schlaf- und Beruhigungsmittel verringern laut IQWiG die Reaktionsfähigkeit, Benzodiazepine oft noch am nächsten Tag. Laut BASG können auch Antidepressiva, Mittel gegen Angst und Mittel gegen Psychosen die Reaktionsfähigkeit herabsetzen, besonders am Anfang und zusammen mit Alkohol. In Österreich müssen Medikamente, die die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen können, auf der Packung einen Warnhinweis mit einem Gefahrenzeichen tragen, laut BASG meist ein kleines Verkehrs-Warndreieck: „Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen“. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt das Lenken nur, wenn du körperlich und geistig in der Lage bist, das Fahrzeug zu beherrschen. Fühlst du dich benommen, lass das Auto stehen und kläre mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, ab wann du wieder fahren kannst.
Absetzen nur mit ärztlicher Begleitung
Wenn du ein Medikament beenden möchtest, besprich das zuerst mit der Ärztin oder dem Arzt, die oder der es verschrieben hat. Meist wird die Dosis dann schrittweise verringert, das Tempo vereinbart ihr gemeinsam. Laut NICE schaffen es die meisten Menschen, ihr Antidepressivum erfolgreich abzusetzen.
Antidepressiva: keine Sucht, aber Absetzbeschwerden
Antidepressiva machen laut IQWiG nicht körperlich abhängig oder süchtig. Trotzdem hat laut Sozialministerium etwa ein Drittel der Behandelten nach dem Ende Absetzbeschwerden, typischerweise nach ein bis drei Tagen. Dazu zählen Schwindel, ein Grippegefühl, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder Missempfindungen wie kleine „Stromschläge“. Sie werden häufig für einen Rückfall gehalten. Laut NICE können solche Beschwerden auch auftreten, wenn du Dosen vergisst. Meist beginnen sie wenige Tage nach dem Reduzieren und klingen laut NICE innerhalb von ein bis zwei Wochen ab, selten dauern sie länger. Bessern sie sich nicht oder werden stärker, melde dich bei der Ärztin oder dem Arzt, die oder der das Mittel verschrieben hat.
Hör auch nicht auf, sobald es dir besser geht. Um Rückfällen vorzubeugen, nimmt man Antidepressiva nach der Besserung meist noch mehrere Monate weiter. Das österreichische Gesundheitsportal nennt vier bis neun Monate, das IQWiG sechs bis zwölf. Nach mehreren Depressionen kann die Einnahme laut Sozialministerium auch zwei Jahre oder länger dauern. Wie lange genau, besprichst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Auch Antipsychotika sollen laut IQWiG nicht plötzlich abgesetzt werden, weil sonst eher ein Rückfall droht.
Schlaf- und Beruhigungsmittel: Abhängigkeit nach wenigen Wochen
Benzodiazepine und die verwandten Z-Substanzen (Schlafmittel, deren Wirkstoffnamen mit Z beginnen) können laut IQWiG schon nach wenigen Wochen abhängig machen, und das kann unbemerkt bleiben. Das IQWiG empfiehlt deshalb höchstens vier Wochen Einnahme, das schrittweise Absetzen eingerechnet. Hast du solche Mittel schon länger genommen, ist ein behutsames Ausschleichen besonders wichtig. Erste Anlaufstelle ist die Arztpraxis. Hast du das Gefühl, die Einnahme nicht mehr im Griff zu haben, kannst du dich auch an eine Suchtberatungsstelle wenden. Psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung, vor allem kognitive Verhaltenstherapie, kann laut IQWiG beim Absetzen helfen.
Kinderwunsch und Schwangerschaft
Wünschst du dir ein Kind oder bist schwanger, setz das Medikament nicht einfach ab, sondern sprich sofort mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Laut Sozialministerium kann bei schweren Depressionen das Absetzen für das Kind schädlicher sein als die weitere Einnahme eines SSRI. Für einzelne Wirkstoffe gilt das Gegenteil: Lithium darf laut Gesundheitsportal in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, weil es das ungeborene Kind schädigen kann. Auch dann gilt: nicht selbst absetzen, sondern sofort ärztlich klären, wie es weitergeht. Ärzt:innen und Apotheker:innen können dazu das Beratungszentrum Embryotox an der Berliner Charité nutzen, das unabhängig über Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit informiert und auch einzeln berät.
Rezeptgebühr: Was du in der Apotheke zahlst
Für ein Medikament auf Kassenrezept zahlst du in der Apotheke nur die Rezeptgebühr, 2026 sind das laut Österreichischer Gesundheitskasse (ÖGK) 7,55 Euro pro Packung. Ist das Medikament billiger, zahlst du nur seinen Preis. Die Rezeptgebühr fällt bei Verordnungen von Vertragsärzt:innen über das e-Rezept an.
Für Rezeptgebühren gibt es eine Obergrenze. Hast du in einem Kalenderjahr mindestens 314,01 Euro für Rezeptgebühren und verordnete Kassenmedikamente ausgegeben und zugleich mindestens zwei Prozent deines Jahres-Nettoeinkommens, bist du für den Rest des Jahres befreit. Angerechnet werden laut ÖGK die bezahlten Rezeptgebühren und auch verordnete, erstattungsfähige Medikamente, die du selbst bezahlt hast. Das e-card-System erkennt das laut ÖGK tagesaktuell. Mit geringem Einkommen kannst du außerdem eine Befreiung beantragen, manche Gruppen sind automatisch befreit.
Wie viel du im laufenden Jahr schon bezahlt hast, kannst du laut ÖGK online in „Meine ÖGK“ abfragen. Brauchst du dauerhaft viele Medikamente (im Schnitt mindestens vier Rezeptgebühren im Monat), gelten für die Befreiung per Antrag höhere Einkommensgrenzen. Frag dazu bei deiner Krankenkasse nach. Diese Angaben stammen von der ÖGK. Bist du bei der BVAEB oder SVS versichert, frag dort oder auf deren Website nach.
Was jetzt tun?
Schreib vor dem nächsten Arzttermin deine Fragen auf und nimm bei Bedarf eine vertraute Person mit.
Lass in der Apotheke mit deiner e-card einen Wechselwirkungs-Check machen, auch für Johanniskraut, Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel.
Notiere deinen Kontrolltermin und melde dich früher, wenn es dir nach dem Start schlechter geht.
Willst du aufhören oder etwas ändern, sprich zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, statt selbst zu reduzieren.
Bei Suizidgedanken: Telefonseelsorge 142, Rat auf Draht 147 für Kinder und Jugendliche, im Notfall Rettung 144.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.
Du hast ein Rezept gegen Depression, Angst oder Schlaflosigkeit bekommen und fragst dich, was jetzt auf dich zukommt.
Hier erfährst du, welche Fragen du im Arztgespräch stellen kannst, was in den ersten Wochen auf dich zukommt und warum du Medikamente nie auf eigene Faust absetzen solltest. Außerdem liest du, welche Wechselwirkungen und Regeln fürs Autofahren gelten und was du in Österreich für ein Kassenrezept zahlst.
Das Wichtigste vor der ersten Tablette
Drei Dinge machen die Einnahme sicherer: das Medikament nach Plan nehmen, alle anderen Mittel offenlegen und jede Veränderung vorher ärztlich besprechen. Psychopharmaka sind Medikamente, die auf das Gehirn wirken, etwa Antidepressiva, Antipsychotika oder Beruhigungsmittel. Was die einzelnen Gruppen können, erklärt das Glossar.
Geduld einplanen: Antidepressiva wirken laut dem deutschen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und dem Gesundheitsportal meist erst nach ein bis zwei Wochen spürbar, die volle Wirkung kommt später.
Nebenwirkungen kommen oft am Anfang: Sie können sich mit der Zeit legen. Brich die Einnahme deshalb nicht gleich ab, sondern sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Nichts eigenmächtig ändern: Wer sein Antidepressivum selbst niedriger oder höher dosiert oder plötzlich aufhört, bekommt laut IQWiG häufig Beschwerden wie Schlafstörungen, Übelkeit oder Unruhe. Bei anderen Psychopharmaka droht beim plötzlichen Absetzen eher ein Rückfall oder Entzug.
Alles offenlegen: Sag deiner Ärztin oder deinem Arzt, welche Medikamente du sonst nimmst. Das gilt auch für rezeptfreie und pflanzliche Mittel.
Medikament, Psychotherapie oder beides?
Ob ein Medikament für dich passt, hängt bei einer Depression auch davon ab, wie schwer sie ist. Daneben zählen laut Gesundheitsportal Vorerkrankungen, andere Medikamente, frühere Erfahrungen und deine Lebenssituation. Das österreichische Gesundheitsportal beschreibt die Empfehlungen der Fachleute so:
Leichte Depression: Ärztliche Gespräche, Aufklärung über die Erkrankung oder psychotherapeutische Beratung können reichen. Antidepressiva kommen nur nach besonders kritischer Abwägung von Nutzen und Risiko dazu.
Mittelgradige Depression:Psychotherapie und Medikamente gelten als gleichwertige Möglichkeiten, das Gesundheitsportal nennt hier auch Johanniskraut.
Schwere Depression: Fachleute empfehlen eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten.
Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine verschreiben Ärzt:innen laut Gesundheitsportal bei Depressionen nur in Ausnahmefällen und für kurze Zeit. Medikamente können laut IQWiG auch helfen, die Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz zu überbrücken.
Rezepte für Medikamente stellen Ärzt:innen aus: Das Ärztegesetz zählt das Verordnen von Heilmitteln zum ärztlichen Beruf. Deine Psychotherapeutin oder dein Psychotherapeut ist dafür nicht die richtige Adresse. Die erste Ansprechstelle kann deine Hausärztin oder dein Hausarzt sein, die oder der bei Bedarf weiter überweist. Auf psychische Erkrankungen spezialisiert sind Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, bei Kindern und Jugendlichen für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Bist du zugleich in Psychotherapie, erzähl dort von deinem Medikament und in der Arztpraxis von deiner Therapie.
Fragen für das Arztgespräch
Ein gutes Arztgespräch klärt, warum du das Medikament nehmen sollst, was es bewirken kann und was passiert, wenn du aufhören möchtest. Die britische Leitlinienbehörde NICE empfiehlt, vor dem Start einen gemeinsamen Plan festzulegen. Daraus ergeben sich diese Fragen:
Warum empfehlen Sie mir ein Medikament, und welche Alternativen gibt es?
Was soll sich in meinem Alltag verbessern, und woran merke ich das?
Wie lange dauert es, bis es wirkt?
Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen, und welche sollte ich sofort melden?
Wann ist der nächste Kontrolltermin, und welche Untersuchungen braucht es?
Darf ich Alkohol trinken und Auto fahren?
Wie lange werde ich das Medikament voraussichtlich nehmen, und wie setze ich es später ab?
Viele Menschen können sich während einer Depression Informationen schlecht merken. Das IQWiG rät deshalb, dir Antworten aufzuschreiben oder eine vertraute Person ins Gespräch mitzunehmen. Sprich auch Bedenken offen an, etwa die Angst vor Abhängigkeit. Laut IQWiG muss sich niemand schämen, Medikamente gegen eine psychische Erkrankung zu nehmen, bei körperlichen Erkrankungen fragt das auch niemand. Entscheidungen über die Behandlung sollen laut IQWiG gemeinsam fallen.
Die ersten Wochen brauchen Geduld
In den ersten Wochen zeigen sich oft Nebenwirkungen schneller als die gewünschte Wirkung. Mit der vollen Wirkung rechnet das Gesundheitsportal nach drei bis vier Wochen. Danach bespricht die Ärztin oder der Arzt mit dir, ob die Beschwerden weniger geworden sind. Wirkt ein Antidepressivum nach etwa vier Wochen nicht, schlägt sie oder er eine andere Behandlung vor.
Nebenwirkungen hängen vom Wirkstoff ab. Bei den SSRI, den in Österreich am häufigsten verschriebenen Antidepressiva, nennt das MSD Manual zum Beispiel Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen. Diese fallen gewöhnlich leicht aus oder verschwinden, wenn du das Mittel weiter nimmst. Häufig ist auch Schlaflosigkeit. In den ersten Wochen kannst du dich tagsüber benommen fühlen, das geht laut MSD Manual vorbei. Belastet dich eine Nebenwirkung, kann deine Ärztin oder dein Arzt laut IQWiG die Dosis anpassen oder ein anderes Mittel vorschlagen.
Bei manchen Medikamenten gehören Blutkontrollen dazu. Wer Antipsychotika nimmt, bekommt laut IQWiG regelmäßig das Blut untersucht, weil selten Herzrhythmusstörungen oder Probleme bei der Blutbildung auftreten. Bei Lithium, das vor allem bei bipolaren Störungen eingesetzt wird, ist der Bereich zwischen zu wenig und zu viel schmal, deshalb empfiehlt das Gesundheitsportal regelmäßige Messungen des Blutspiegels. Halte diese Termine ein, auch wenn es dir gut geht.
Wenn es dir zu Beginn schlechter geht
Werden Unruhe, Angst oder Niedergeschlagenheit nach dem Start oder nach einer Dosiserhöhung stärker, melde dich umgehend bei deiner Ärztin oder deinem Arzt. Laut MSD Manual kann das Suizidrisiko zu Beginn vorübergehend steigen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Behandelte sollen in den ersten Wochen deshalb eng begleitet werden. Eine Broschüre des Sozialministeriums sieht dagegen keine sicheren Hinweise, dass SSRI zu mehr Suizidgedanken führen. Laut MSD Manual gilt eine unbehandelte Depression trotzdem als das größere Suizidrisiko, und auch das Gesundheitsportal weist auf das erhöhte Suizidrisiko unbehandelter Depressionen hin.
Wenn du an Suizid denkst oder in einer akuten Krise bist: Die Telefonseelsorge erreichst du rund um die Uhr unter 142, Kinder und Jugendliche bekommen bei Rat auf Draht unter 147 Hilfe. Im Notfall ruf die Rettung unter 144. Bei Verdacht auf eine Überdosis berät die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43.
Nebenwirkungen kannst du selbst melden
Vermutete Nebenwirkungen kannst du in Österreich direkt dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) melden, online oder mit einem Formular. Ärzt:innen und Apotheker:innen sind dazu verpflichtet, Patient:innen und Angehörige können es freiwillig tun.
Wechselwirkungen, Alkohol und Autofahren
Andere Medikamente, pflanzliche Mittel und Alkohol können die Wirkung von Psychopharmaka verstärken oder abschwächen. Um Wechselwirkungen zu vermeiden, ist es laut Gesundheitsportal wichtig, dass deine Ärztin oder dein Arzt alle Mittel kennt, die du nimmst, und dass du dich an die Verordnung hältst.
Johanniskraut und rezeptfreie Schmerzmittel sind kein harmloser Zusatz
Johanniskraut ist ein Beispiel für ein pflanzliches Mittel mit vielen Wechselwirkungen. Laut MSD Manual kann es die Wirkung von SSRI und älteren, sogenannten trizyklischen Antidepressiva verstärken. Zusammen mit MAO-Hemmern, einer älteren und selten verschriebenen Gruppe von Antidepressiva, kann es einen gefährlich hohen Blutdruck auslösen, die Wirkung mancher Antipsychotika kann es abschwächen. Bei Benzodiazepinen kann es die angstlösende Wirkung verringern und Benommenheit wahrscheinlicher machen. Schwangere und Stillende sollen laut MSD Manual ganz darauf verzichten. Auch die Pille kann dadurch schlechter schützen. Nimm Johanniskraut deshalb nur nach ärztlicher Rücksprache.
Laut Sozialministerium erhöhen SSRI das Blutungsrisiko leicht. Zusammen mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure steigt das Risiko für Magenblutungen um ein Vielfaches, diese Kombination soll vermieden werden. Frag deshalb auch vor rezeptfreien Schmerzmitteln in der Apotheke nach.
Den Wechselwirkungs-Check in der Apotheke nutzen
Ein Wechselwirkungs-Check durch Apotheker:innen oder Ärzt:innen kann laut Sozialministerium helfen, Probleme früh zu erkennen. Dafür gibt es in Österreich die eMedikation in ELGA, deiner elektronischen Gesundheitsakte. Steck in der Apotheke deine e-card: Dann kann die Apotheke laut Gesundheitsportal auch rezeptfreie Mittel eintragen und deine gesamte Medikamentenliste prüfen, sofern du dich nicht von ELGA abgemeldet hast. Deine eigene Liste kannst du über das ELGA-Portal abrufen.
Alkohol: Frag bei jedem Medikament nach
Alkohol gehört zu den Genussmitteln, die laut Gesundheitsportal unerwünschte Wechselwirkungen verursachen können. Das Gesundheitsportal nennt Benzodiazepine zusammen mit Alkohol besonders bedenklich, und auch bei Antidepressiva gilt die Kombination mit Alkohol als besonders gefährlich. Laut BASG wird die dämpfende Wirkung auf die Reaktionsfähigkeit oft stärker, wenn du dazu Alkohol trinkst. Frag bei jedem neuen Medikament, ob und wie viel Alkohol möglich ist.
Autofahren: Der Warnhinweis auf der Packung gilt
Viele Schlaf- und Beruhigungsmittel verringern laut IQWiG die Reaktionsfähigkeit, Benzodiazepine oft noch am nächsten Tag. Laut BASG können auch Antidepressiva, Mittel gegen Angst und Mittel gegen Psychosen die Reaktionsfähigkeit herabsetzen, besonders am Anfang und zusammen mit Alkohol. In Österreich müssen Medikamente, die die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen können, auf der Packung einen Warnhinweis mit einem Gefahrenzeichen tragen, laut BASG meist ein kleines Verkehrs-Warndreieck: „Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen“. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt das Lenken nur, wenn du körperlich und geistig in der Lage bist, das Fahrzeug zu beherrschen. Fühlst du dich benommen, lass das Auto stehen und kläre mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, ab wann du wieder fahren kannst.
Absetzen nur mit ärztlicher Begleitung
Wenn du ein Medikament beenden möchtest, besprich das zuerst mit der Ärztin oder dem Arzt, die oder der es verschrieben hat. Meist wird die Dosis dann schrittweise verringert, das Tempo vereinbart ihr gemeinsam. Laut NICE schaffen es die meisten Menschen, ihr Antidepressivum erfolgreich abzusetzen.
Antidepressiva: keine Sucht, aber Absetzbeschwerden
Antidepressiva machen laut IQWiG nicht körperlich abhängig oder süchtig. Trotzdem hat laut Sozialministerium etwa ein Drittel der Behandelten nach dem Ende Absetzbeschwerden, typischerweise nach ein bis drei Tagen. Dazu zählen Schwindel, ein Grippegefühl, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder Missempfindungen wie kleine „Stromschläge“. Sie werden häufig für einen Rückfall gehalten. Laut NICE können solche Beschwerden auch auftreten, wenn du Dosen vergisst. Meist beginnen sie wenige Tage nach dem Reduzieren und klingen laut NICE innerhalb von ein bis zwei Wochen ab, selten dauern sie länger. Bessern sie sich nicht oder werden stärker, melde dich bei der Ärztin oder dem Arzt, die oder der das Mittel verschrieben hat.
Hör auch nicht auf, sobald es dir besser geht. Um Rückfällen vorzubeugen, nimmt man Antidepressiva nach der Besserung meist noch mehrere Monate weiter. Das österreichische Gesundheitsportal nennt vier bis neun Monate, das IQWiG sechs bis zwölf. Nach mehreren Depressionen kann die Einnahme laut Sozialministerium auch zwei Jahre oder länger dauern. Wie lange genau, besprichst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Auch Antipsychotika sollen laut IQWiG nicht plötzlich abgesetzt werden, weil sonst eher ein Rückfall droht.
Schlaf- und Beruhigungsmittel: Abhängigkeit nach wenigen Wochen
Benzodiazepine und die verwandten Z-Substanzen (Schlafmittel, deren Wirkstoffnamen mit Z beginnen) können laut IQWiG schon nach wenigen Wochen abhängig machen, und das kann unbemerkt bleiben. Das IQWiG empfiehlt deshalb höchstens vier Wochen Einnahme, das schrittweise Absetzen eingerechnet. Hast du solche Mittel schon länger genommen, ist ein behutsames Ausschleichen besonders wichtig. Erste Anlaufstelle ist die Arztpraxis. Hast du das Gefühl, die Einnahme nicht mehr im Griff zu haben, kannst du dich auch an eine Suchtberatungsstelle wenden. Psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung, vor allem kognitive Verhaltenstherapie, kann laut IQWiG beim Absetzen helfen.
Kinderwunsch und Schwangerschaft
Wünschst du dir ein Kind oder bist schwanger, setz das Medikament nicht einfach ab, sondern sprich sofort mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Laut Sozialministerium kann bei schweren Depressionen das Absetzen für das Kind schädlicher sein als die weitere Einnahme eines SSRI. Für einzelne Wirkstoffe gilt das Gegenteil: Lithium darf laut Gesundheitsportal in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, weil es das ungeborene Kind schädigen kann. Auch dann gilt: nicht selbst absetzen, sondern sofort ärztlich klären, wie es weitergeht. Ärzt:innen und Apotheker:innen können dazu das Beratungszentrum Embryotox an der Berliner Charité nutzen, das unabhängig über Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit informiert und auch einzeln berät.
Rezeptgebühr: Was du in der Apotheke zahlst
Für ein Medikament auf Kassenrezept zahlst du in der Apotheke nur die Rezeptgebühr, 2026 sind das laut Österreichischer Gesundheitskasse (ÖGK) 7,55 Euro pro Packung. Ist das Medikament billiger, zahlst du nur seinen Preis. Die Rezeptgebühr fällt bei Verordnungen von Vertragsärzt:innen über das e-Rezept an.
Für Rezeptgebühren gibt es eine Obergrenze. Hast du in einem Kalenderjahr mindestens 314,01 Euro für Rezeptgebühren und verordnete Kassenmedikamente ausgegeben und zugleich mindestens zwei Prozent deines Jahres-Nettoeinkommens, bist du für den Rest des Jahres befreit. Angerechnet werden laut ÖGK die bezahlten Rezeptgebühren und auch verordnete, erstattungsfähige Medikamente, die du selbst bezahlt hast. Das e-card-System erkennt das laut ÖGK tagesaktuell. Mit geringem Einkommen kannst du außerdem eine Befreiung beantragen, manche Gruppen sind automatisch befreit.
Wie viel du im laufenden Jahr schon bezahlt hast, kannst du laut ÖGK online in „Meine ÖGK“ abfragen. Brauchst du dauerhaft viele Medikamente (im Schnitt mindestens vier Rezeptgebühren im Monat), gelten für die Befreiung per Antrag höhere Einkommensgrenzen. Frag dazu bei deiner Krankenkasse nach. Diese Angaben stammen von der ÖGK. Bist du bei der BVAEB oder SVS versichert, frag dort oder auf deren Website nach.
Was jetzt tun?
Schreib vor dem nächsten Arzttermin deine Fragen auf und nimm bei Bedarf eine vertraute Person mit.
Lass in der Apotheke mit deiner e-card einen Wechselwirkungs-Check machen, auch für Johanniskraut, Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel.
Notiere deinen Kontrolltermin und melde dich früher, wenn es dir nach dem Start schlechter geht.
Willst du aufhören oder etwas ändern, sprich zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, statt selbst zu reduzieren.
Bei Suizidgedanken: Telefonseelsorge 142, Rat auf Draht 147 für Kinder und Jugendliche, im Notfall Rettung 144.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.
Depression in adults: treatment and management (NG222), Recommendations 1.4.10–1.4.14 – National Institute for Health and Care Excellence (NICE) – https://www.nice.org.uk/guidance/ng222/chapter/Recommendations (abgerufen 2026-10-19, veröffentlicht 29.06.2022, englisch)
Embryotox, Startseite – Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin – https://www.embryotox.de/ (abgerufen 2026-10-19, nur als Anlaufstelle)