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Andreas Ogris · Der persönliche Umgang mit Druck


Aus dem Leben | 23.03.2025

Gast: Andreas Ogris | Format: Aus dem Leben | Aufnahmedatum: 24.07.2024 | Dauer: 2:34 Min.

Beschreibung

Ex-Fußballnationalspieler Andreas Ogris spricht über den persönlichen Umgang mit Druck – über die WM 1990, das alles entscheidende Spiel gegen die DDR und warum Druck für ihn immer Motivation war.

Vorfreude statt Druck bei der WM 1990

Vor großen Spielen machten Medien und Zuschauer:innen viel Druck. Ogris hat das nie so empfunden. Bei der WM 1990 freute er sich auf das Turnier, die Länderspiele und die Chance, sich zu präsentieren. Auch vor der alles entscheidenden Partie gegen die DDR ging er einfach raus und machte seinen Job. Er wusste, was er zu tun hatte, und das konnte er am besten.

Druck als Motivation

Fußball hat ihm nicht immer Spaß gemacht und er ging auch nicht immer gern zum Training. Aber er wusste, dass es sein Job ist, und wollte ihn so gut wie möglich machen. Druck sieht er positiv: „Druck kriegt erstens einmal eh nur der, der was im Stande ist zu leisten.“ Sein Vertrauen in das eigene Können, also seine Selbstwirksamkeit, machte aus Druck Motivation, als Spieler und heute als Trainer. Darum geht es im Video:
  • Warum Ogris bei der WM 1990 keinen Druck spürte
  • Wie man Druck in Motivation verwandelt
  • Warum Vertrauen in das eigene Können gelassen macht

Ein ehrliches Gespräch aus der Reihe „Aus dem Leben“ auf balancio.at über mentale Stärke im Profifußball.
Druck ist für mich etwas Positives.

Steckbrief: Andreas Ogris

Bekannt als: Ehemaliger Fußball-Nationalspieler & Trainer

Der Start in Wien

Der 1964 in Wien geborene Stürmer begann seine professionelle Laufbahn 1983 beim FK Austria Wien, dem Verein, der seine sportliche Karriere maßgeblich prägen sollte.

Nationale und internationale Meilensteine

Ogris wurde mit der Wiener Austria fünfmal österreichischer Meister und dreimal Cupsieger, absolvierte 63 Länderspiele für das ÖFB-Nationalteam (inklusive der Weltmeisterschaft 1990 in Italien) und spielte in der Saison 1990/91 für Espanyol Barcelona in der spanischen Primera División.

Der Wechsel auf die Trainerbank

Nach seinem aktiven Karriereende 2001 – nach Admira/Wacker spielte er zuletzt noch beim 1. Simmeringer SC – schlug er die Trainerlaufbahn ein und betreute unter anderem den 1. Simmeringer SC, den Floridsdorfer AC sowie die Amateure des FK Austria Wien, bevor er dort 2015 kurzzeitig auch als Cheftrainer der Kampfmannschaft fungierte.

Legendenstatus & Bodenständigkeit

Bekannt für seinen unbedingten Einsatzwillen, seine Zweikampfstärke und seine ungeschminkte Kommunikation, gilt "Ogerl" bis heute als Vereinslegende der Austria und Kultfigur des heimischen Fußballs.

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