Zum Karriereende. habe dann mit 34 Jahren gesagt, dass ich meine Karriere beenden werde. Aber eigentlich nicht aus körperlichen Gründen, sondern eigentlich nur mehr aus den Gründen, weil ich nicht mehr mehr bereit war, mit diversen Trainern zu ärgern, mit diversen Funktionären zu ärgern. Das wollte ich einfach nicht mehr mehr und habe aus dem Grund gesagt, ich höre auf.
Und habe dann wirklich ein halbes Jahr lang nichts gemacht, was Fußball betrifft. Und nach einem halben Jahr habe ich wieder bisschen ein Guster gekriegt und habe gedacht, bisschen bewegen wäre nicht so schlecht. Und habe dann halt beim Rudi Flögel, der damals Trainer war in Simmering, ich habe, Rudi, ich zwei, drei Mal die Woche mitkommen zum Training und mich ein bisschen fit halten und bisschen Spaß am Fußball spielen?
Da habe gesagt ja. Und im Zuge dessen hat sich dann halt wieder ergeben. Dann ist ja dann sein Stammstürmer ausgefallen und ich war fit. Und der hat gesagt, na geh, hilf uns da. Dann hat einer noch geholfen. Dann sind wir in der Saison auch noch Meister geworden und sind aufgestiegen. Und das war halt dann für mich so ein richtig schöner Ausklang noch einmal.
Und ich habe dann in der Zeit auch schon angefangen, meine Trainerausbildung voranzutreiben. Ich wollte schon irgendwann einmal im Fußball bleiben, aber jetzt nicht gezwungenermaßen. Das hat sich halt dann im Zuge dieser Ausbildung auch wieder neu ergeben. hat sich dann mit der Simmering gut ergeben. Der Rudi hat aufgehört oder die haben einen Trainerwechsel gemacht, haben mich halt als Trainer genommen.
bin dann in der ersten Trainersaison gleich Meister geworden mit der Simmering. Wir sind wieder aufgestiegen. Und das war halt dann für mich ein guter Übergang. Aber am Ende des Tages ist trotzdem so, dass viele halt mit denen nicht umgehen können, dass wenn sie aufhören, dass sie halt nicht permanent im Mittelpunkt stehen und nicht permanent irgendwo eine Fernsehkamera ist und irgendwas wissen will von ihnen.
Mit dem habe ich richtig gut umgehen können. Ich war total befreit wie das halt dann nimmer mehr der Fall war. Aber mich stört es auch nicht, weil ich habe mein ganzes Leben nichts anderes gemacht als Fußballspiel. Das war mein Beruf und das war meine Leidenschaft. Oder ist noch immer meine Leidenschaft. wenn heute irgendeiner kommt und ein Autogramm haben will oder ein Selfie machen will oder sonst irgendwas, dann gehört das für mich zum Job dazu.
Da wirst du von mir nie ein böses Wort hören, sondern ganz im Gegenteil, stelle mich mit jedem hin. Das, ich nicht will, ist wenn ich irgendwo sitze, dass irgendwer geheim Fotos macht, das will ich nicht. Auf das achte ich auch dass ich mich so positioniere, weil das geht mir auf die Nerven. Zu mir kann auch jeder kommen und sagen, Bilder machen, gerne.
Aber wir wissen ja alle, wie es rennt. Da gibt es diese sogenannten Bösen. Wenn du irgendwann mal im Schweizerhaus sitzt und vielleicht gerade von einem Bier einen Schluck machst, dann steht er dann in diesen schönen Social-Media-Geschichten. Der hat schon wieder zehn Bier und dann weiß ich nicht, wenn du ein Glas Wasser trinkst, ist das ja Vodka. Und wenn du da Cola trinkst, ist ja sicher Whisky drinnen.
Wenn es die Leute so wollen, dann sollen sie das so haben. Mir ist es wurscht, die Leute können mir alle einen Buckel runterrutschen. Aber das gehört auch zu einer Karriere dazu, weil wenn du einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hast, und den habe ich anscheinend, ich habe ein bisschen was hinterlassen, das wir halt heute noch immer kennen, dann musst du damit leben und ich kann ganz gut damit leben.
Ich muss für mich halt, denke ich mir, die können mich gern haben.