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Andreas Ogris · Das Ende der aktiven Karriere


Aus dem Leben | 08.06.2025

Gast: Andreas Ogris | Format: Aus dem Leben | Aufnahmedatum: 24.07.2024 | Dauer: 3:48 Min.

Beschreibung

Ex-Fußballnationalspieler Andreas Ogris spricht über das Ende seiner aktiven Karriere mit 34 Jahren – über Ärger mit Trainern und Funktionären, einen schönen Ausklang in Simmering und das Leben mit Bekanntheit.

Aufhören und neu anfangen

Nicht der Körper, sondern der ständige Ärger mit Trainern und Funktionären war der Grund für sein Karriereende. Danach machte Ogris ein halbes Jahr lang nichts mit Fußball. Nach dieser Erholung bekam er wieder Lust, sich zu bewegen, und trainierte bei Rudi Flögel in Simmering mit. Als der Stammstürmer ausfiel, half er aus, die Mannschaft wurde Meister und stieg auf. Kurz darauf wurde er dort Trainer und gewann in der ersten Saison gleich wieder den Meistertitel.

Gelassen mit der Bekanntheit

Viele Ex-Profis tun sich schwer, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen. Ogris dagegen war „total befreit“. Autogramme und Selfies gehören für ihn zum Job. Was ihn stört, sind heimliche Fotos und Gerüchte in sozialen Medien, etwa dass im Wasserglas Wodka sei. Seine Haltung dazu: „Mir ist es wurscht“. Darum geht es im Video:
  • Warum Ogris mit 34 Jahren aufgehört hat
  • Wie der Übergang vom Spieler zum Trainer gelang
  • Wie er mit Bekanntheit und heimlichen Fotos umgeht

Ein ehrliches Gespräch aus der Reihe „Aus dem Leben“ auf balancio.at über Abschied, Neuanfang und mentale Stärke nach dem Profifußball.
Ich habe mein ganzes Leben nichts anderes gemacht als Fußballspiel.

Steckbrief: Andreas Ogris

Bekannt als: Ehemaliger Fußball-Nationalspieler & Trainer

Der Start in Wien

Der 1964 in Wien geborene Stürmer begann seine professionelle Laufbahn 1983 beim FK Austria Wien, dem Verein, der seine sportliche Karriere maßgeblich prägen sollte.

Nationale und internationale Meilensteine

Ogris wurde mit der Wiener Austria fünfmal österreichischer Meister und dreimal Cupsieger, absolvierte 63 Länderspiele für das ÖFB-Nationalteam (inklusive der Weltmeisterschaft 1990 in Italien) und spielte in der Saison 1990/91 für Espanyol Barcelona in der spanischen Primera División.

Der Wechsel auf die Trainerbank

Nach seinem aktiven Karriereende 2001 – nach Admira/Wacker spielte er zuletzt noch beim 1. Simmeringer SC – schlug er die Trainerlaufbahn ein und betreute unter anderem den 1. Simmeringer SC, den Floridsdorfer AC sowie die Amateure des FK Austria Wien, bevor er dort 2015 kurzzeitig auch als Cheftrainer der Kampfmannschaft fungierte.

Legendenstatus & Bodenständigkeit

Bekannt für seinen unbedingten Einsatzwillen, seine Zweikampfstärke und seine ungeschminkte Kommunikation, gilt "Ogerl" bis heute als Vereinslegende der Austria und Kultfigur des heimischen Fußballs.

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