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Roland Düringer · Reichtum und Freude


Aus dem Leben | 17.09.2026

Gast: Roland Düringer | Format: Aus dem Leben | Aufnahmedatum: 19.09.2024 | Dauer: 4:02 Min.

Beschreibung

Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer spricht über Geld, Reichtum und Freude an der Arbeit – über seine ersten 300 Schilling Gage, große Hallen gegenüber kleinen Bühnen und warum er mit sehr wenig auskommt.

Leicht verdientes Geld

Schon vom ersten Abend an war Düringer glücklich mit seiner Gage, weil er sie selbst verdient hatte, keinen Chef hatte und sich bei seiner Arbeit leichttat. Er erklärt, warum ein Auftritt in der Stadthalle nicht automatisch mehr bringt als viele Abende vor 200 oder 300 Menschen. Viel Geld hat er verdient und genauso leicht wieder ausgegeben, wie er sagt „nur für Blödheiten“.

Was man wirklich braucht

Seine Arbeit vergleicht Düringer mit einem gut trainierten Menschen, für den ein Berg kein Aufwand ist. Er würde das, was er macht, sogar machen, wenn er dafür zahlen müsste. Als in der Corona-Zeit plötzlich kein Geld mehr hereinkam, half ihm der Verkauf seines Hauses. Am Ende braucht er nur wenig. Darum geht es im Video:
  • Warum Geld für ihn nie der Antrieb war
  • Wie Freude an der Arbeit Leichtigkeit schafft
  • Was er im Leben wirklich braucht

„Ein Messer, einen Feuerstahl und eine Rettungsdecke. Dann passt alles.“ Ein ehrliches Gespräch aus der Reihe „Aus dem Leben“ auf balancio.at über Geld, Freude und Zufriedenheit.
Ich kann Gott sei Dank mit sehr wenig.

Steckbrief: Roland Düringer

Bekannt als: Kabarettist, Schauspieler & Autor

Die Anfänge im Ensemble

Der 1963 in Wien geborene Künstler absolvierte eine HTL und schloss sich 1985 der wegweisenden Kabarettgruppe "Schlabarett" an, was den Grundstein für seine jahrzehntelange Bühnenpräsenz legte.

Rekorde an den Kinokassen

Düringer schrieb und spielte Hauptrollen in einigen der erfolgreichsten österreichischen Film- und Fernsehproduktionen der 1990er-Jahre, allen voran der Kinorekord-Hit "Hinterholz 8" (1998) mit über 600.000 Zusehern sowie die ORF-Kultserie "MA 2412" (1998–2002).

Zwischen Systemkritik und „Mainstream“

Nach seiner Wandlung zum philosophischen Gesellschaftskritiker – u. a. mit seiner "Wutbürger"-Rede in "Dorfers Donnerstalk" (ORF, 2011) – und der Gründung des politischen Projekts "Meine Stimme G!LT" (2016) feierte er eine vielbeachtete Rückkehr zum „Mainstream“. Mit "Regenerationsabend 2.0" (Premiere 2022) knüpfte er an die klassischen Kabarett-Elemente seiner früheren Erfolge wie "Benzinbrüder" an.

Kulturelle Instanz

Vom pointierten Darsteller klassischer, österreichischer Archetypen entwickelte er sich über die Jahrzehnte zu einem Vordenker, der in der heimischen Kulturszene sowohl für sein humoristisches Handwerk als auch für seine kritische Distanz zu Konsumzwang und Politik geschätzt wird.

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