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Angelika Niedetzky · Kritik als blade Proletin


Aus dem Leben | 27.07.2025

Gast: Angelika Niedetzky | Format: Aus dem Leben | Aufnahmedatum: 25.02.2025 | Dauer: 1:48 Min.

Beschreibung

Kabarettistin Angelika Niedetzky spricht über den Umgang mit Kritik – über konstruktives Feedback, einen Kritiker, der in der Pause ging, und einen Forenkommentar, der sie „blade Proletin“ nannte.

Konstruktive Kritik und Kommentare im Netz

Kritik kann wichtig sein, „wenn sie konstruktiv ist“, sagt Niedetzky, denn man braucht das Auge von außen. Wenig anfangen kann sie dagegen mit einem Zeitungskritiker, der in der Pause ging und trotzdem über ihr Programm schrieb. Vor rund 20 Jahren las sie in einem Onlineforum über sich: „die blade Proletin Niedetzky glaubt jetzt, ist lustig“. Eine Freundin regte sich damals sehr auf. Niedetzky selbst fragte sich nur, ob das überhaupt eine Kritik ist.

Das Publikum als größter Kritiker

Ihre Sicht: Wer so urteilt, hat meist selbst ein Problem, denn „es hat ja oft mit einem selber zu tun, wenn man über irgendetwas urteilt“. Bei dieser Haltung ist sie bis heute geblieben. Die Kommentare im Forum liest sie längst nicht mehr. Ihr wichtigster Maßstab ist heute das Publikum: Wenn die Leute nicht ins Kabarett kommen, hat sie etwas falsch gemacht. Darum geht es im Video:
  • Warum konstruktive Kritik wichtig ist
  • Wie man mit abwertenden Kommentaren im Netz umgehen kann
  • Warum das Publikum für sie der größte Kritiker ist

Ein ehrliches Gespräch aus der Reihe „Aus dem Leben“ auf balancio.at über Kritik, Gelassenheit und mentale Stärke.
Es hat ja oft mit einem selber zu tun, wenn man über irgendetwas urteilt.

Steckbrief: Angelika Niedetzky

Bekannt als: Schauspielerin & Kabarettistin

Ausbildung & erste TV-Erfolge

Die 1979 in Linz geborene Künstlerin absolvierte ihre Schauspielausbildung in Wien und wurde durch die ORF-Sketch-Comedy "Echt fett", deren Ensemble sie von 2005 bis 2007 angehörte, einem bundesweiten Publikum bekannt.

Serien-Hits & Filmrollen

Als fixes Ensemblemitglied prägte sie ab 2011 maßgeblich die Mockumentary-Serie "Schlawiner" (ORF/BR) und stand für Kino- und TV-Produktionen wie "Antares" (2004) oder "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott" (2010) vor der Kamera.

Solokarriere im Kabarett

Seit 2012 ist sie mit selbst geschriebenen Soloprogrammen wie "Marathon" (2012), "Niedetzky-Marsch" (2014), "Gegenschuss" (2016/17) und "Pathos" (2019) auf den österreichischen Kleinkunstbühnen unterwegs.

Energiebündel der Kleinkunst

Niedetzky wird vom Publikum und der Fachpresse für ihr unnachahmliches Tempo, ihre immense physische Bühnenenergie und ihr exzellentes komödiantisches Timing bei der Darstellung skurriler, stark überzeichneter Alltagscharaktere geschätzt.

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