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Wellnessmassage

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Auf den Punkt gebracht

Als Wellnessmassage gelten Massagen, die gesunden Menschen vor allem zur Entspannung und zum Wohlbefinden dienen. Angeboten werden sie etwa in Massagebetrieben, Thermen und Wellnesshotels. Zu Heilzwecken sind sie nicht gedacht.

Was ist eine Wellnessmassage?

Der Begriff bezeichnet keine bestimmte Technik, sondern den Zweck einer Massage. Das Wort „Wellness“ stammt aus dem Englischen, wo „well“ für gut oder wohl steht. Der Duden umschreibt es als Wohlbefinden, das durch leichte körperliche Betätigung erzielt wird.

Laut dem Berufslexikon des Arbeitsmarktservice richten sich solche Massagen an gesunde Menschen und dienen vor allem der Entspannung. Je nach Ausbildung kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, etwa klassische Massagen, Rücken- und Sportmassagen oder ausgewählte fernöstliche Techniken. Entspannung und menschliche Berührung, grundlegende Bedürfnisse vieler Menschen, tragen laut MSD Manual zur Wirkung von Massagen bei.

Wer bietet Wellnessmassagen in Österreich an?

Massage zur Steigerung des Wohlbefindens ist in Österreich ein reglementiertes Gewerbe, für das ein Befähigungsnachweis nötig ist. Gewerbliche Masseur:innen arbeiten laut Wirtschaftskammer ausschließlich vorbeugend an gesunden Menschen. Sie sind etwa in Massagebetrieben, Sport- und Fitnesscentern, Thermen, Saunen und Wellnesshotels tätig.

Massagen zu Heilzwecken übernehmen medizinische Masseur:innen und Heilmasseur:innen, und zwar immer nach ärztlicher Diagnose und Anordnung. Die Krankenversicherung zahlt eine Heilmassage nur mit ärztlicher Verordnung. Krankheiten festzustellen und zu behandeln ist in Österreich vor allem Ärzt:innen vorbehalten.

Worauf ist zu achten?

Auch eine Massage zum Wohlfühlen kann vorübergehend leichtes Unwohlsein auslösen oder Beschwerden verstärken. Bei erhöhter Blutungsneigung sind Blutergüsse möglich, und auf Knochen mit Osteoporose oder mit Absiedelungen einer Krebserkrankung darf kein direkter Druck ausgeübt werden.

Wichtiger Hinweis

Dieser Text dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung oder ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie stets qualifizierte Spezialist:innen konsultieren.

Quellen (7)