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Asana

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Auf den Punkt gebracht

Asana ist das Sanskrit-Wort für eine Körperhaltung im Yoga. Ursprünglich bedeutet es „Sitzen“ oder „Sitz“. In den Yoga-Sutras des Patanjali ist Asana einer von acht Bestandteilen des Yoga, im heutigen Yoga stehen die Haltungen meist im Mittelpunkt.

Was ist Asana?

Asana bezeichnet im Yoga eine bestimmte Körperhaltung. Das Wort geht auf die Sanskrit-Wurzel ās zurück, die „sitzen“ bedeutet. Das Sanskrit-Wörterbuch von Monier-Williams übersetzt āsana mit „Sitzen“ und „Sitz“, aber auch mit einer besonderen Sitzhaltung von Übenden.

Woher kommen die Asanas?

Grundlegend ist eine Beschreibung in den Yoga-Sutras des Patanjali. Dort ist Asana der dritte von acht Bestandteilen des Yoga und wird als stabile, angenehme Haltung beschrieben, die Meditation ermöglicht. Gemeint waren einfache Sitzhaltungen, die den Körper für lange Meditation ruhig halten sollten. Als bekannteste Meditationshaltung gilt der Lotussitz (Padmasana).

Im mittelalterlichen Hatha-Yoga kamen weitere Haltungen hinzu, und seither entstehen immer neue. Je nach Stelle werden in alten Schriften fünf oder sogar 84 solcher Haltungen aufgezählt. Dass sich das heutige Yoga vor allem um Körperhaltungen dreht, führen Fachleute auch auf die westliche Körperkultur des 20. Jahrhunderts zurück.

Wie sehen Asanas heute aus?

Ein typischer Yogakurs reiht Haltungen aneinander, etwa Vorwärts- und Rückbeugen, Drehungen, Stand- und Gleichgewichtshaltungen. Meist kommen Atemübungen und Meditation dazu. Beispiele für Asanas sind der Baum (Vrksasana), der Krieger (Virabhadrasana) und die Kobra (Bhujangasana). Viele Kurse enden mit der Totenstellung (Shavasana), in der man still und flach am Boden liegt.

Wo liegen die Grenzen?

Übungsbücher schreiben einzelnen Haltungen oft bestimmte Wirkungen auf Gefühle und Gesundheit zu. Für einzelne Haltungen oder feste Abfolgen war ein solcher Zusammenhang nach einer Übersichtsarbeit von 2014 wissenschaftlich nicht belegt. Bei chronischen Kreuzschmerzen fand eine Cochrane-Übersicht für Yoga-Programme gegenüber keinem Training nur geringe, klinisch unbedeutende Verbesserungen von Rückenfunktion und Schmerz. Unerwünschte Ereignisse, vor allem zunehmende Rückenschmerzen, traten in den Studien häufiger auf als ohne Übungen, aber wohl ähnlich oft wie bei anderen Übungsprogrammen. Schwere Nebenwirkungen berichtete keine der Studien.

Wichtiger Hinweis

Dieser Text dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung oder ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie stets qualifizierte Spezialist:innen konsultieren.

Quellen (7)