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Sonnengruß

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Auf den Punkt gebracht

Der Sonnengruß, auf Sanskrit Surya Namaskar, ist eine feste Folge von Yogahaltungen, die fließend und im Rhythmus des Atems ineinander übergehen. Viele Yogastunden beginnen damit zum Aufwärmen. Je nach Schule gibt es unterschiedliche Varianten.

Was ist der Sonnengruß?

Sūrya-namaskāra bedeutet laut dem Sanskrit-Wörterbuch von Monier-Williams „Verehrung der Sonne“. Sūrya ist die Sonne und zugleich der Name des Sonnengottes. Das österreichische Gesundheitsportal nennt die Übungsfolge, dort Sonnengebet genannt, als typischen Beginn einer Yogaeinheit zum Aufwärmen.

Eine verbreitete Form besteht aus zwölf Positionen. Dazu gehören etwa die Gebetshaltung, eine Vorbeuge, die Reiterstellung, eine Verbeugung, bei der acht Körperstellen den Boden berühren, und die Kobra (Bhujangasana). Danach führt die Folge zurück in den Stand und wird zur anderen Seite wiederholt. Beim Zurückbeugen wird eingeatmet, beim Vorbeugen ausgeatmet.

Woher kommt der Sonnengruß?

Zum traditionellen Yoga zählte der Sonnengruß ursprünglich nicht. Bekannt machte ihn in den 1920er-Jahren der Raja von Aundh, Bhavanrav Pant Pratinidhi. Sein Buch über die Übung erschien in mehreren Auflagen, auch in England. Nach eigener Darstellung übte er nach der Methode seines Vaters. Später übernahmen Tirumalai Krishnamacharya und andere Yogaschulen die Folge. Ähnlichkeit hat der Sonnengruß mit einer alten Kraftübung indischer Ringer.

Wie anstrengend ist der Sonnengruß?

Das hängt vor allem vom Tempo ab. Schnell ausgeführt ähnelt der Sonnengruß einem Ausdauertraining, langsam eher einer gewöhnlichen Yogaübung. In einer kleinen Messung mit sechs geübten jungen Erwachsenen lag der Puls bei vier Runden im Schnitt bei 80 Prozent der altersbezogenen Höchstfrequenz.

Das Gesundheitsportal rät, Yoga unter Anleitung zu üben, weil eine falsche Ausführung Muskeln oder Sehnen überlasten kann. Menschen mit ernsthaften akuten oder chronischen Erkrankungen sollten nach einer Übersichtsarbeit vorher ärztlichen Rat einholen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Text dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung oder ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie stets qualifizierte Spezialist:innen konsultieren.

Quellen (7)