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Ganzkörpermassage

02:09

Auf den Punkt gebracht

Eine Ganzkörpermassage ist eine Massage des ganzen Körpers. Ihr Gegenstück ist die Teilmassage, die sich auf einzelne Bereiche wie Rücken oder Nacken beschränkt. Der Begriff beschreibt den Umfang einer Massage und keine eigene Technik.

Was ist eine Ganzkörpermassage?

Wie groß die massierte Fläche ist, lässt sich bei vielen Massageformen wählen. Die klassische Massage kann laut Wirtschaftskammer als Voll- oder Teilmassage angewendet werden. Gewerbliche Masseur:innen bieten laut Berufslexikon des Arbeitsmarktservice unter anderem klassische Teil- und Ganzkörpermassagen an.

Auch andere Verfahren kennen diese Unterscheidung. Die österreichische Massage-Verordnung nennt etwa für die Ausbildung in Ayurveda und in der tibetischen Jamche-Kunye-Praktik die Durchführung von Ganzkörper- und Teilanwendungen.

Wie läuft eine Ganzkörpermassage ab?

Der Ablauf hängt von der Methode ab. Ein Beispiel liefert eine US-Studie, in der staatlich zugelassene Massagefachkräfte ältere Menschen nach einem festen Plan 60 Minuten lang massierten. Sie begannen an Nacken und Schultern, danach folgten Kopf und Gesicht. Anschließend massierten sie beide Arme und die Beine samt Füßen. Am längsten, nämlich 15 Minuten, dauerte die Massage des Rückens, zum Abschluss wurde noch einmal sanft gestrichen.

Was sagen Studien?

Untersucht wurde die Ganzkörpermassage auch bei gesunden Menschen. In einer Linzer Studie mit 96 gesunden Erwachsenen verbesserten eine einzelne Ganzkörpermassage und ebenso ein Bewegungsprogramm die Körperwahrnehmung und die Stimmung, verglichen mit einem Vortrag. Wie die Teilnehmenden ihren Körper selbst einschätzten, verbesserte sich dagegen nur nach dem Bewegungsprogramm.

Für die Ganzkörpermassage gelten dieselben Vorsichtsregeln wie für andere Massagen. Bei erhöhter Blutungsneigung sind Blutergüsse möglich, und auf Knochen mit Osteoporose oder mit Absiedelungen einer Krebserkrankung darf kein direkter Druck ausgeübt werden.

Wichtiger Hinweis

Dieser Text dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung oder ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie stets qualifizierte Spezialist:innen konsultieren.

Quellen (7)