Access Bars ist eine Berührungsmethode, bei der laut Selbstdarstellung 32 Punkte am Kopf sanft berührt werden. Sie stammt aus der von Gary Douglas gegründeten Bewegung „Access Consciousness“. Belastbare wissenschaftliche Belege für eine Wirkung fehlen.
Was ist Access Bars?
Access Bars ist laut Selbstdarstellung der Kern und die Grundlage von Access Consciousness. Als Gründer nennt die Organisation Gary Douglas, als Mitbegründer Dain Heer. Nach ihrer Lehre liegen am Kopf 32 Punkte, die „Bars“. Werden die Punkte sanft berührt, sollen sich laut Selbstdarstellung Gedanken, Glaubenssätze und Emotionen lösen, die Menschen einschränken.
Der Name „Access Bars“ ist eine eingetragene Marke.
Was sagt die Forschung?
Belastbare kontrollierte Studien zu Access Bars sind nicht bekannt. Eine Arbeit aus dem Jahr 2023, die Literatur sichtete und 15 Klient:innen befragte, kommt zu dem Schluss, dass solide wissenschaftliche Belege fehlen und kontrollierte, randomisierte Studien nötig wären. Die Wissenschaftskommunikation der McGill-Universität in Montreal hält fest, dass es keine belastbaren Belege für einen Nutzen gibt, der über den einer entspannenden Kopfmassage hinausgeht.
Wo liegen die Grenzen?
Access Bars ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Krankheiten festzustellen und zu behandeln ist in Österreich vor allem Ärzt:innen vorbehalten.
Wichtiger Hinweis
Dieser Text dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung oder ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie stets qualifizierte Spezialist:innen konsultieren.
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